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U13 Final 6 Nyon

U13 Final 6 Nyon

by Gordian Rutz

Am Wochenende trafen sich die besten sechs U13 Teams zum Saisonfinale in Nyon. Im Viertelfinale musste unser Team, wie schon in der Zwischenrunde, gegen Horgen antreten. Der Gegner, zwar eine harte Nuss, sollte aber schlagbar sein, kämpfte man doch zuletzt auf Augenhöhe und wurde aber nur knapp geschlagen.

Tristar startete gut in das Spiel und konnte bereits nach 26 Sekunden in Führung gehen. Die Nummer 5 von Horgen, der dominante Spieler dieser Partie, konnte aber bald den Ausgleich erzielen. Das Spiel wogte hin und her, keine Mannschaft schaffte es, sich abzusetzen und so endete das erste Viertel nach je vier weiteren Toren mit 5:5 unentschieden. Auch das 2. Viertel startete ausgeglichen bis zum Stand von 7:7. Dann konnte sich Horgen mit 2 Toren am Ende des Viertel mit 9:7 leicht absetzen. Tristar liess sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen und vermochte das Spiel im 3. Viertel wieder auszugleichen, so dass mit einem 10:10 unentschieden ins letzte Viertel gestartet werden konnte. Leider erwischte Horgen den besseren Start ins Schlussviertel und konnte nach 3 Minuten einen 3 Tore Vorsprung verzeichnen. Im darauffolgenden Timeout versuchte Eliane nochmals die richtigen Worte zu finden, dass die Spieler noch die letzten Kräfte mobilisierten und das unmögliche möglich machten. Zwar gelang Tristar mit einem Penalty nochmals den Anschlusstreffer, Horgens Nummer 5 besiegelte dann aber die Niederlage mit seinem 8. Treffer in dieser Partie und dem 14:11 Endstand. Damit war der Medaillentraum bereits nach der ersten Partie ausgeträumt und die Enttäuschung bei den Spielern natürlich riesig. Die Partie war lange auf Messers Schneide ein Quäntchen mehr Glück und Tristar hätte gewinnen können. Vor allem die Nummer 5 machte hier den Unterschied. Seine Weitschüsse kriegte Tristar über die ganze Partie nicht in den Griff. Zu dem musste er immer gedoppelt werden, was natürlich anderen Spielern viel Freiraum schaffte mit entsprechenden Toren und Torchancen.

Nach einer durchwachten Nacht, die Hitze in Nyon war in der Jugendherberge kaum zu ertragen, musste Tristar wieder einmal in dieser Saison gegen Aquastar, welche ihre Viertelfinalpartie gegen Kreuzlingen knapp verloren hatten, antreten. Wie die Nummer 5 bei Horgen, war die Nummer 12 von Aquastar in der vorangegangenen Partie durch gezielte Weitschüsse aufgefallen und sicher ein Schlüsselspieler, den es zu neutralisieren galt. Die schlaflose Nacht war jedoch unserem Team anzumerken. Die normalerweise sehr solide Abwehrleistung bröckelte und Aquastar nutzte die gebotenen Chancen eiskalt aus. So zogen sie im ersten Viertel unwiderstehlich davon und konnten mit einer 4:1 Führung in die erste Pause gehen. Das 2. Viertel gestaltete Tristar ausgeglichener und konnte den Rückstand auf ein Tor reduzieren, bevor Aquastar den alten Vorsprung wieder herstellte. Zwei weitere Tristar-Tore führten zum 7:5 Halbzeitresultat. Im 3. Viertel setzte nun Aquastar zu einem fulminaten Zwischenspurt an und zog auf 11:6 davon. Die Partie schien damit schon fast entschieden und nichts deutete daraufhin, dass Tristar nochmals zurück in die Partie finden könnte. Doch irgendwie schaffte es die Mannschaft nochmals die letzten Kräfte zu mobilisieren und kämpften wie die Löwen gegen die Niederlage an. Nach 2 Treffern für Tristar gingen sie mit einem 11:8 Rückstand ins letzte Viertel. Das Moment war nun voll auf der Seite von Tristar. Unwiderstehlich verkürzten sie den Rückstand bis Tristar schliesslich 2 Minuten 13 Sekunden vor Ende der Partie der 13:13 Ausgleich gelang. Die Fans tobten und trugen die Spieler nur 15 Sekunden später sogar zur erstmaligen 13:14 Führung. Aber auch Aquastar gab die Partie nicht auf und mit einer zumindest äussert strittigen Schiedsrichterentscheidung bzw. einem ausbleibenden Pfiff konnte Aquastar nochmals ausgleichen und leider, 17 Sekunden vor Ende der Partie nochmals in Führung gehen und somit die spannende Partie für sich entscheiden. Leider gehören auch solch bittere Niederlagen zum Sport. Schade das der Schiedsrichter hier auf das Ergebnis der Partie eine solch grossen Einfluss hatte (Dies natürlich immer aus der Sicht eines Fans!). Der Kampfgeist von Tristar war riesig und das Spiel hat den Fans alles geboten, was zum Wasserballsport gehört. Eigentlich hätte diese Partie zwei Sieger verdient und die Spieler dürfen erhobenen Hauptes die Schwimmhalle verlassen und Stolz auf Ihre Leistung sein. Sowohl die Aquastarfans als auch die Tristarfans schafften eine kaum zu toppende Stimmung im Piscine du Cossy. Keine andere Mannschaft hat solch frenetische Fans, denen kein Weg zur Unterstützung des Teams zu weit ist. Ein grosses Lob und Dank gehen Eliane, die die Mannschaft wie immer top vorbereitet durch das Turnier führte und die Mannschaft in und neben dem Turnier betreut hat.

Für Tristar im Wasser: Simon, Pia, Fabrice, Lino, Mikka, Gian, Ylva, Ladina, Nico, Vuk, Damian, Leonie

Für Tristar auf der Trainerbank: Eliane

Für Triastar an der Tastatur: Gordian (mit teilweisem Stimmverlust)