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Glückloser Abschluss der Qualifikation für die U17

Glückloser Abschluss der Qualifikation für die U17

by Gordian Rutz

Glückloser Abschluss der Qualifikation für die U17

 

Am 3./4.7. standen für die U17 von TriStar die beiden letzten Spiele der Qualifikation auf dem Programm. Es waren die Heimspiele gegen Lausanne und Carouge, die wegen zu tiefer Wassertemperaturen Ende Mai hatten verschoben werden müssen. Das Team war sehr motiviert und wollte vor dem Heimpublikum unbedingt nochmals Punkte holen, um sich direkt für das Finalturnier zu qualifizieren.

Am Samstagabend stand TriStar zunächst dem Tabellendritten Lausanne gegenüber. TriStar begann konzentriert und liess in der Defensive nur wenig zu. So endete das erste Viertel mit 1:2 für die Gäste aus Lausanne. Auch im zweiten Viertel hielt TriStar gut mit und blieb mit 3:4 dran. Im dritten Viertel konnte das physisch etwas stärkere Lausanne mit 4:6 erstmals eine Zweitoreführung herausspielen. Im letzten Viertel gab TriStar jedoch nochmals richtig Gas. Mit viel Kampf kam man bis auf 6:7 heran. Gut eine Minute vor Schluss hatte TriStar nochmals eine Überzahlsituation. Nach einem Time-Out klappte die Aufstellung gut und Fabian Bacon konnte den vielumjubelten Ausgleichstreffer zum 7:7 erzielen. Leider gelang es TriStar nicht, dieses Resultat über die letzten 50 Spielsekunden zu bringen. Lausanne erzielte mit dem ersten Angriff nach dem Anspiel die erneute Führung zum 7:8. TriStar warf nochmals alles nach vorne und Torhüter Marius Jörger ging mit in den Angriff. Tatsächlich kam TriStar nochmals ein eine aussichtsreiche Abschlussposition, doch leider wurde der Schuss abgeblockt. Lausanne kam in Ballbesitz und konnte mit einem Konter aufs leere Tor den Schlusstand von 7:9 erzielen. Die TriStars waren sehr enttäuscht, dass ihre beherzte und kämpferische Leistung nicht mit einem Punkt belohnt wurde.

Am Sonntag traf sich das Team bereits um 12:00 wieder im Bad. Nach dem Aufstellen des Spielfelds und einer ausführlichen Teambesprechung war man bereit für das Spiel gegen Carouge. Nach dem knapp mit 6:5 verlorenen Hinspiel wollte TriStar die Qualifikationsrunde unbedingt mit einem Heimsieg beenden. Die Bedingungen waren ideal: Das angekündigte Gewitter blieb dem Bodensee fern und zahlreiche Zuschauer unterstützten die TriStars. Der Gast aus Carouge kam erst 25 Minuten vor Spielbeginn an, da sie unterwegs noch eine Autopanne gehabt hatten. TriStar begann engagiert, liess jedoch zahlreiche Torchancen aus. Erst in der dritten Überzahlsituation konnte man das 1:0 erzielen. Im Gegenzug pfiff der Schiedsrichter einen Ausschluss gegen TriStar, den Carouge sofort zum Ausgleich nutzte. Etwas später konnte TriStar nochmals einen Angriff erfolgreich abschliessen und ging mit einer 2:1 Führung in die erste Pause. Kurz nach Wiederbeginn erhielt TriStar einen Penalty zugesprochen, den man souverän zum 3:1 verwertete. Das Spiel schien sich zugunsten von TriStar zu wenden. Carouge jedoch liess nicht locker und kämpfte sich bis zur Pause nochmals zum 3:2 heran. Im dritten Viertel war dann bei TriStar plötzlich der Wurm drin. Man erspielte sich zwar zahlreiche Torchancen, konnte diese jedoch nicht nützen. Auch drei Überzahlsituation und ein Penalty führten nicht zum Torerfolg. Carouge war effizienter und ging dank zwei schön herausgespielten Treffern mit 3:4 in Führung. TriStar wollte im letzten Viertel nochmals alles nach vorne werfen, um das Spiel wieder zu drehen. Leider schien das Gehäuse von Carouge wie zugenagelt. Immer wieder scheiterten die TriStars aus aussichtsreicher Position. Auch ein weiterer Penalty für TriStar führte nicht zum ersehnten Ausgleichstreffer. Carouge konnte im Gegenzug gar die Führung auf 3:5 ausbauen. TriStar gab in den letzten Spielminuten nochmals alles. 12 Sekunden vor Schluss gelang in Überzahl endlich wieder ein Tor zum 4:5. Leider kam der Anschlusstreffer zu spät und Carouge konnte den Sieg ins Trockene bringen. Es war eine sehr bittere Niederlage für TriStar, denn der Gegner wäre zu schlagen gewesen. Das junge Team kämpfte viel, verteidigte gut und erspielte sich genug Torchancen, um mindestens zehn Treffer zu erzielen. Leider war die Ineffizienz im Abschluss einfach zu gross. Somit belegt TriStar den 5. Rang in der Gruppe A. In einem Barragespiel gegen den Zweiten der Gruppe B (Lugano II oder Basel) hat TriStar aber nochmals die Chance, sich fürs Finalturnier der besten 6 Teams zu qualifizieren.

TriStar: Marius Jörger (Tor), Fabian Bacon, Thomas Rusch, Oreste Bozzo, Leonardo Cerpelloni, Jakob Kittel, Adriano Bozzo, Janis Papageorgiu, Luca Kluser, Cédric Lüthi, Marcell Csokona, Yannick Rutz, Sebastian Gajta. Coach: Cristian Rusch

Bericht: Cristian Rusch